Donnerstag, 17. Januar 2013

EINE POURLARDE, ZWEI PERSONEN UND DREI GERICHTE

1. Orangenhuhn


Ich habe eine frische Poularde bekommen, den Rücken entlang getrennt und 2 Teile der Karkasse und die Flügel entfernt für die Brühe mit Suppengemüse  in einen Topf verlegt (dazu gleich mehr ).
Dieses mal habe ich den Vogel "platt" gemacht, indem ich auf die Brust gehauen habe und auf Kartoffeln und Möhren gebettet.
Für die Kräuterbutter diese in einem kleinen Topf langsam bei nicht zu hoher Hitze schmelzen lassen. Gerne  ein paar mehr Knoblauchzehen, Rosmarin und Thymian in die Butter geben .


 Ein Schluck Orangenlikör war diesmal auch dabei.


Nun wird das Huhn mit der Kräuterbutter begossen/bepinselt, kräftig gesalzen und gepfeffert, mit pikantem Paprikapulver (in meinem Fall Piment d' Espelette) bestreut und mit einer unbehandelten Orange drappiert ... auch drunter ...  Orangenzesten kommen auch wunderbar aromatisch daher.
Bei ca. 225 °C mit Alufolie bedeckt wandert das nun für ca. 1 Std. in den Ofen.
Zwischendurch immer mal mit dem Fleischsaft/Butter begiessen, den herrlichen Orangenduft geniessen ...


... und testen/schauen ob das Fleisch schon soweit durch ist ... dann die Alufolie abnehmen und bei höherer Temperatur auf oberer Schiene die Haut knusprig fertig backen.



Voilà

An dieser stelle möchte ich euch gerne den Post von meiner lieben Freundin Sandra vorstellen, die ihr Huhn ähnlich zubereitet hat und auch von meinen Orangenhühnern berichtet, herzlichen Dank liebste Frau Kampi ! 


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2. Hühnersuppe


Von den Flügeln und der Karkasse habe ich mit Suppengemüse eine Brühe gekocht ... dabei waren noch Chili, Limettenblätter, Zitronrngras, Kräutersäckchen (Bouquet Garni), Pfefferkörner, etwas Salz, eine halbierte Zwiebel mit Schale.
Das ganze kann nebenher nach einmaligem Aufkochen auf niedriger Flamme ruhig 2 Std. vor sich hin simmern, nach Bedarf Wasser nachgiessen .
Diese wunderbar nach asiatischen Aromen duftende Brühe durch ein engmaschiges Sieb passieren und eine Suppe nach Belieben bereiten ... in diesem Fall mit Hühnerfleisch, was noch über war vom Orangenhuhn, Karotte,Chili und Glasnudeln .


Perfekt bei diesem Erkältungswetter !

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3. Frikassee


Rote Zwiebel langsam in Butter anschwitzen und mit Mehl bestäuben, Hühnerbrühe und Sahne angiessen, mit weissem Pfeffer aus der Mühle und Salz würzen. Ich hatte noch mit einem Schluck Brandy verfeinert.
Kleingeschnittenes Hühnerfleisch vom Orangenhuhn (ja es war immer noch was über ;-)),Kapern, Erbsen, Pilze hinzufügen und mit Limettensaft abschmecken . 
Reis passt klassischerweise perfekt dazu .


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Voilà

Ich wünsche viel Spass beim Nachkochen ... 

PS : Es ist noch Suppe da ;-)

Guten Appetit wünscht euch eure

GRETA 

Mittwoch, 9. Januar 2013

ROSENKOHL ... tatsächlich Rosenkohl !


Magst du Rosenkohl ? Sicher kennen wir alle Menschen, besonders Kinder, die keinen Rosenkohl mögen.
Falls du jemanden hast oder kennst versuche doch mal diese Variante und erzähle, es würde sich um leckere Kroketten oder ähnliches handeln. Dazu eine leckere Sauce nach Geschmack servieren und auf Reaktion lauern.
Nein das ist nicht gemein ;-)


Aber von vorne :


Den Rosenkohl ordentlich putzen, den Strunk X-weise einschneiden und waschen.
In einem Dämpfaufsatz oder auch Sieb abgedeckt über Gemüsebrühe dämpfen, bis er noch etwas Biss hat.
Etwas abkühlen lassen und die "Panierstrasse" vorbereiten.


- 1. Teller Mehl
- 2. Schüssel 2 Eier verquirlt mit Salz, Pfeffer, Muskat, getr. Kräuter und Zucker
- 3. Teller Panko ( asiatische Brotbrösel, die sind gröber ) und etwas frisch geriebener Parmesan
Die Rosenkohlköpfchen also erst in Mehl, dann in verquirltem Ei und zuletzt in der Panade (Panierung) wälzen.
In einem Topf das Butterschmalz/Sesamöl erhitzen ... wenn sich am Stiel eines Holzlöffels beim testen kleine Bläschen bilden, ist das Fett heiss genug. Allerdings etwas nach Bedarf die Hitze reduzieren, damit der Rosenkohl nicht zu dunkel wird.


Hier ein passendes Beispiel, daß die Köpfchen im Topf zu dunkel geworden sind.
Also bis zu einer schönen Farbe frittieren und auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen (siehe oben).

So schmecken die schon wunderbar mit einigen Spritzern Zitrone.


Die asiatisch inspirierte Variante wäre noch (in diesem Fall) mit süsser Chilisauce und von mir eingelegtem Ingwer und Limette.
Der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt ... ich würde mich über Berichte von euch freuen, falls ihr es vielleicht nachkocht. Besonders, ob ihr jemanden überlisten konntet, der ein Kindheitstrauma vom Rosenkohl hat ;-)
Meiner Tochter werde ich die "Kroketten" auch mal unterjubeln !

Ich wünsche viel Genuss und grüsse euch aus Hamburg !

Eure Greta